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Januar 2019

Requirement Management mit SIXT Mobility

FluxNetz führte für Sixt Mobility Consulting eine fundierte Technologie- und Eignungsanalyse zur Frage „eigene Software ersetzen oder beibehalten?“ durch – inklusive klarer Handlungsempfehlung und fokussierter Maßnahmen für internationale Rollouts.

Ausgangslage

Sixt Mobility Consulting betreut große, international aufgestellte Unternehmenskunden im Fuhrpark- und Mobilitätsumfeld. Ein Teil der eingesetzten Softwarelandschaft war historisch stark in-house gewachsen. Intern entstand die Frage, ob ein von einem Wettbewerber angebotenes Produktsystem die eigenen, langjährig gepflegten Lösungen ersetzen sollte – motiviert u.a. durch den moderneren Eindruck der Alternativsoftware.

Aufgabenstellung

Gesucht war eine sachliche, belastbare Bewertung: Funktionsumfang, Qualität, Risiken und Wirtschaftlichkeit im Vergleich. Es ging nicht um Codezeilen, sondern um belastbare Entscheidungsgrundlagen für die Geschäftsführung.

Parallel zeigte sich im internationalen Rollout ein wiederkehrendes Muster: In Frankreich traten Nutzungs- und Akzeptanzprobleme auf, die in anderen Regionen nicht in gleicher Schärfe auftraten.

Unsere Arbeit

FluxNetz lieferte in diesem Auftrag keine produktive Softwareentwicklung, sondern Beratung und Bewertung.

Bewertung Eigene Software vs. Alternativprodukt

Wir haben die eigene Software und die angebotene Fremdlösung systematisch gegenübergestellt: funktional, qualitativ und hinsichtlich der operativen Integrationskosten.

Ergebnis: Die Fremdlösung wirkte moderner, erreichte aber den Funktions- und Qualitätsumfang der bestehenden Software nicht annähernd. Die klare Empfehlung war, bei der eigenen Software zu bleiben und weiterzuentwickeln – statt einer riskanten Ablösung zugunsten eines scheinbar „frischeren“ Produkts.

Internationaler Rollout und Frankreich

Die Analyse der französischen Situation ergab einen pragmatischen Kern: Es fehlte eine französischsprachige Begleitung der Anwender – ein französisches Handbuch bzw. gleichwertige Unterlagen und vor Ort durchgeführte Schulungen in Französisch.

Die empfohlene Maßnahme war fokussiert: Spezialist:innen für Schulungen und Begleitung in französischer Sprache einplanen – statt primär technischer Umbauten an der Software. Nach dieser Ausrichtung stabilisierte sich die Akzeptanz bei den französischen Kunden spürbar.

Ergebnis

Sixt Mobility Consulting erhielt eine belastbare Entscheidungsbasis zur Beibehaltung der eigenen Software sowie eine konkrete, organisatorisch umsetzbare Empfehlung zur Verbesserung der internationalen Nutzbarkeit – mit hohem Praxisbezug und nachvollziehbarem Aufwand.

Nächster Schritt

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